Wir empfehlen Ken Waxman:
http://www.jazzword.com
aktuelles Konzert 2012:
2) ICI: Konzepte und Improvisationen
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Mo - Sa, 23.01. bis 28.01.2012
jeden Abend neu im *Schwere Reiter* http://www.schwerereiter.de/lageplan.html
München, Dachauer Straße 114, Leonrodplatz http://www.schwerereiter.de/lageplan.html
http://www.schwerereiter.de/lageplan.html
ICI Ensemble und Gäste / von Kammermusik bis großer Besetzung
Unterschiedlichste Notationen, freie Improvisationen, gewürfelte Spielanweisungen,
freundliche Übernahme von neuer Musik, live gesteuerte Elektronik.
Eine Woche lang wird sich das ICI Ensemble intensiv mit unterschiedlichsten Formen
der Improvisierten Musik auseinandersetzen.
Jeweils am Abend werden die erarbeiteten Konzepte zur Aufführung gelangen.
Karten zu Euro 12,- und 8,- (erm.)
unter 089 - 3249 4270 und reservierung@schwerereiter.de und an der Abendkasse
Montag, 23.01.2012: *das ICI-Ensemble mit *
* Gunnar Geisse* - Laptop-Gitarre
*Markus Heinze* - Saxophon, Bassklarinette
*Georg Janker* - Knotrabass, G2
* David Jäger* - Saxophon
*Roger Jannotta *- Saxophon, Flöte, Klarinette
* Sunk Pöschl *- Schlagzeug
* Christofer Varner* - Posaune
* Martin Wolfrum* Piano
Dienstag, 24.01.2012 *Verschiedene Trio-Kombinationen *
mit Überraschungsgästen
Mittwoch, 25.01.2012
*Ein neues Stück von Roger Janotta*
für die große Besetzung
Donnerstag, 26.01.2012:
*gewürfelte Stücke*
6 Würfel, 6 Musiker, 6 Spielanweisungen, 6 aktive Publikums
für je 6 Spieler und 6 Würfler
Freitag, 27.01.2012: *Freundliche Übernahme,*
piano possibile spielt ein komponiertes Stück Neue Musik und das ICI "übermalt" es.
*Mafalda de Lemos* (Sopran)
improvisiert über portugiesische und deutsche Texte mit dem ICI
Samstag, 28.01.2012: *Finale furioso*
das ICI zusammen mit Alex Novitz am Strophonium
das ICI ist:
*Gunnar Geisse* - Laptop-Gitarre,
*Leo Gmelch* - Tuba
*Markus Heinze* - Saxophon, Bassklarinette
* Georg Janker* - Knotrabass, G2
* David Jäger* - Saxophon Roger Jannotta - Saxophon, Flöte, Klarinette
*Sunk Pöschl *- Schlagzeug
* Christofer Varner* - Posaune
*Johanna Varner* - Cello,
* Martin Wolfrum* Piano
Gäste sind:
*Norbert Vollath* - Saxophon, Bassklarinette
*Enrico Sartori* - Klarinetten, Saxophon
*Alex Novitz* - Strophonium
*piano possibile* - ensemble für neue musik
und mehr...
Ein Projekt des ICI Ensembles in Zusammenarbeit mit Schwere Reiter MUSIK,
gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München
3.März 2011, Schwere Reiter, Improvisierte Musik Muenchen
Internationale Begegnungen 2011
Raymond MacDonald (Glasgow)
Alt- und Sopransaxophon
Johanna Varner Cello
Georg Janker, Bass
Markus Heinze Baritonsaxophon
Raymond MacDonald ist einer der führenden Musiker der renommierten
schottischen Improvisationsszene, sowohl durch seine wegweisende
Arbeit mit den lokalen Spitzenensembles (Glasgow Improvisers
Orchestra, Burt-MacDonald Quintet) als auch mit zahllosen
internationalen Größen wie Lol Coxhill, Barry Guy, Marilyn Crispell,
Baby Sommer u.v.a. Eine der seltenen Gelegenheiten, diesen
fantastischen Saxophonisten hier zu hören!
22. November 2010, Schwere Reiter, Improvisierte Musik Muenchen
5. Dezember 2010, Schwere Reiter, Improvisierte Musik Muenchen
17 Januar 2011, 20 Uhr
ICI-Ensemble: Individual Expression
Collected musical languages
Ampere, Muffathalle
Das International Composers & Improvisers Ensemble (ICI) hat seit über 10 Jahren einen festen Platz in der Münchner Szene und weit darüber hinaus. Die Arbeit mit internationalen Gästen, wie etwas V. Globokar, O. Neuwirth, H. Bennink, William Parker und dem ICP aus Amsterdam, prägte dabei Spiel und Stil des Ensembles entscheidend. Seit zwei Jahren intensiviert ICI die Arbeit an frei improvisierten Formen in eigener Regie. So entsteht eine kreative und explosive Mischung aus Improvisation und komponierten Elementen, ein unverwechselbarer Klangkosmos, in dem subtile elektronische Erkundungen ebenso Platz finden wie expressive Solos der hervorragenden Instrumentalisten.
Gunnar Geisse: Laptop-Gitarre, Leo Gmelch: Tuba und Bassposaune, Markus Heinze: Baritonsaxophon, David Jäger: Sopran- und Tenorsaxophon, Georg Janker: Bass, Sunk Pöschl: Schlagzeug, Christofer Varner: Posaune, Sampler, Johanna Varner: Violoncello
Ein Projekt von ICI forum e.V. - Mit Unterstützung des Kulturreferates der Landeshauptstadt München
20 Uhr
ICI-Ensemble: Islands (and a solitude)
Improvisierte Musik
Das International Composers & Improvisers Ensemble (ICI) hat seit über 10 Jahren einen festen Platz in der Münchner Szene und weit darüber hinaus. Die Arbeit mit internationalen Größen, wie etwas V. Globokar, O. Neuwirth, H. Bennink und kürzlich William Parker, prägte dabei Spiel und Stil des Ensembles entscheidend. Seit zwei Jahren intensiviert ICI die Arbeit an frei improvisierten Formen – in eigener Regie und im Austausch mit Münchner Musikern und Künstlern. So entstand eine kreative und explosive Mischung aus Improvisation und komponierten Elementen, ein unverwechselbarer Klangkosmos, in dem subtile elektronische Erkundungen ebenso Platz finden wie expressive Solos der hervorragenden Instrumentalisten.
Gidon Frischkorn: Bratsche, Gunnar Geisse: Laptop-Gitarre, Leo Gmelch: Tuba und Bassposaune, Markus Heinze: Baritonsaxophon, David Jäger: Sopran- und Tenorsaxophon, Georg Janker: Bass, Roger Janotta: Altsaxophon, Flöte und Klarinette, Sunk Pöschl: Schlagzeug, Christofer Varner: Posaune, Sampler, Johanna Varner: Violoncello, Martin Wolfrum: Klavier
Ein Projekt von ICI forum e.V. -
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20.12.2009
20 Uhr, Muffathalle
Eintritt: 15 Euro, erm. 10 Euro
Münchenticket: 089 54818181
Abendkasse
Composer in Dialogue 2009
ICI Ensemble & William Parker
ICI Ensemble
William Parker: Kontrabass
David Jäger: Saxophon
Roger Jannotta: Saxophon, Flöte, Klarinette
Markus Heinze: Saxophon, Bassklarinette
Christofer Varner: Posaune, Sampler
Johanna Varner: Cello
Martin Wolfrum: Piano
Gunnar Geisse: Laptop-Gitarre
Georg Janker: Kontrabass
Sunk Pöschl: Drums
William Parker, der gerade den Jazz Journalists Association Award 2009 in der Sparte 'Bassist des Jahres' gewonnen hat, wurde 1952 in der Bronx, New York City geboren. Parker, der seit über dreißig Jahren eigene Projekte unterschiedlicher Größe pflegt und damit in einer Linie mit komponierenden Bassisten wie Charles Mingus, Dave Holland und Barry Guy steht, ist international zunächst vor allem in den Bands von Cecil Taylor aufgefallen (1980-91). Er spielte aber auch in Gruppen von Peter Brötzmann, Charles Gayle, Roscoe Mitchell und Sunny Murray, trat auf mit Derek Bailey, Tony Oxley, Louis Sclavis, Don Cherry, Billy Higgins, Rashied Ali, Mat Maneri und DJ Spooky. Mit den Bassisten Barre Phillips und Joëlle Léandre spielte er das Album After You've Gone zur Erinnerung an Peter Kowald ein. Er unterrichtete am Bennington College, NYU, The New England Conservatory of Music, Cal Arts, New School University und dem Rotterdam Conservatory of Music. Mit seiner Frau, der Tänzerin Patricia Nicholson, hat er das Vision-Festival in New York gegründet und zum wichtigen Ereignis entwickelt.
Für "Composer in Dialogue 2009" erarbeitet Parker gemeinsam mit dem ICI Ensemble eine eigens auf das ICI zugeschnittene Komposition - mit dem für das Ensemble typischen improvisatorischen Element. Das Konzert knüpft damit an die wegweisenden Begegnungen der Reihe mit Olga Neuwirth, Barry Guy, Pierre Favre, George Lewis, Giancarlo Schiaffini und Vinko Globokar an.
Veranstaltet vom ICI forum munich e.v. und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München
Eine Auftragskomposition des ICI forum munich e.V.
Dienstag, 24.November 2009, 20:30
Improvisierte Musik Muenchen /Foyer
mit Zoro Babel
ICI Ensemble:
David Jaeger, SopranSax, TenorSax
Roger Jannotta, AltSax, Woodwinds
Markus Heinze, BaritonSax
Christofer Varner, Trombone
Gidon Frischkorn, Viola
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LAUTWECHSEL-FESTIVAL
das Lautwechsel Programm ist jetzt online ...
http://www.lautwechsel.de
Freitag, 16. April, Gasteig, Black Box, GASTEIG
20 Uhr
ICI-Ensemble: Islands (and a solitude)
Improvisierte Musik
Das International Composers & Improvisers Ensemble (ICI) hat seit über 10 Jahren einen festen Platz in der Münchner Szene und weit darüber hinaus. Die Arbeit mit internationalen Größen, wie etwas V. Globokar, O. Neuwirth, H. Bennink und kürzlich William Parker, prägte dabei Spiel und Stil des Ensembles entscheidend. Seit zwei Jahren intensiviert ICI die Arbeit an frei improvisierten Formen – in eigener Regie und im Austausch mit Münchner Musikern und Künstlern. So entstand eine kreative und explosive Mischung aus Improvisation und komponierten Elementen, ein unverwechselbarer Klangkosmos, in dem subtile elektronische Erkundungen ebenso Platz finden wie expressive Solos der hervorragenden Instrumentalisten.
Gidon Frischkorn: Bratsche, Gunnar Geisse: Laptop-Gitarre, Leo Gmelch: Tuba und Bassposaune, Markus Heinze: Baritonsaxophon, David Jäger: Sopran- und Tenorsaxophon, Georg Janker: Bass, Roger Janotta: Altsaxophon, Flöte und Klarinette, Sunk Pöschl: Schlagzeug, Christofer Varner: Posaune, Sampler, Johanna Varner: Violoncello, Martin Wolfrum: Klavier
Ein Projekt von ICI forum e.V. -
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20.12.2009
20 Uhr, Muffathalle
Eintritt: 15 Euro, erm. 10 Euro
Münchenticket: 089 54818181
Abendkasse
Composer in Dialogue 2009
ICI Ensemble & William Parker
ICI Ensemble
William Parker: Kontrabass
David Jäger: Saxophon
Roger Jannotta: Saxophon, Flöte, Klarinette
Markus Heinze: Saxophon, Bassklarinette
Christofer Varner: Posaune, Sampler
Johanna Varner: Cello
Martin Wolfrum: Piano
Gunnar Geisse: Laptop-Gitarre
Georg Janker: Kontrabass
Sunk Pöschl: Drums
William Parker, der gerade den Jazz Journalists Association Award 2009 in der Sparte 'Bassist des Jahres' gewonnen hat, wurde 1952 in der Bronx, New York City geboren. Parker, der seit über dreißig Jahren eigene Projekte unterschiedlicher Größe pflegt und damit in einer Linie mit komponierenden Bassisten wie Charles Mingus, Dave Holland und Barry Guy steht, ist international zunächst vor allem in den Bands von Cecil Taylor aufgefallen (1980-91). Er spielte aber auch in Gruppen von Peter Brötzmann, Charles Gayle, Roscoe Mitchell und Sunny Murray, trat auf mit Derek Bailey, Tony Oxley, Louis Sclavis, Don Cherry, Billy Higgins, Rashied Ali, Mat Maneri und DJ Spooky. Mit den Bassisten Barre Phillips und Joëlle Léandre spielte er das Album After You've Gone zur Erinnerung an Peter Kowald ein. Er unterrichtete am Bennington College, NYU, The New England Conservatory of Music, Cal Arts, New School University und dem Rotterdam Conservatory of Music. Mit seiner Frau, der Tänzerin Patricia Nicholson, hat er das Vision-Festival in New York gegründet und zum wichtigen Ereignis entwickelt.
Für "Composer in Dialogue 2009" erarbeitet Parker gemeinsam mit dem ICI Ensemble eine eigens auf das ICI zugeschnittene Komposition - mit dem für das Ensemble typischen improvisatorischen Element. Das Konzert knüpft damit an die wegweisenden Begegnungen der Reihe mit Olga Neuwirth, Barry Guy, Pierre Favre, George Lewis, Giancarlo Schiaffini und Vinko Globokar an.
Veranstaltet vom ICI forum munich e.v. und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München
Eine Auftragskomposition des ICI forum munich e.V.
Dienstag, 24.November 2009, 20:30
Improvisierte Musik Muenchen /Foyer
mit Zoro Babel
ICI Ensemble:
David Jaeger, SopranSax, TenorSax
Roger Jannotta, AltSax, Woodwinds
Markus Heinze, BaritonSax
Christofer Varner, Trombone
Gidon Frischkorn, Viola
Johanna Varner, Cello
Gunnar Geisse, Laptop-Gitarre, Electronic
Georg Janker, Doublebass
Sunk Poeschl, Drums
ICI Forum e.V. in Kooperation mit Schwere Reiter Musik
Dachauerstrasse 114, Ecke Schwere Reiter
Eintritt 10.- Euro, erm. 7.- Euro
jeden letzten Dienstag im Monat
Zoro Babel
Zoro Babel wurde 1967 in Peterskirchen, Oberbayern geboren. Zwischen 1975 und 1983 trat er mit der Gruppe Anima Musica auf und besuchte 1983/84 die Summer Sessions des Creative Music Studio in Woodstock, NY. Es folgten Konzerttourneen mit Markus und Simon Stockhausen und erste Arbeiten fuer das Theater [u.a. Landestheater Tübingen, Volksbühne Berlin]. 1988 gruendete er zusammen mit Markus und Simon Stockhausen die Gruppe Kairos, 1990 war er Mitbegruender der Gruppe Focus Pocus. Seit 1988 produziert Babel Filmmusiken, insbesondere zu Filmen von Monika Wibmer und Lisi Frischengruber. Seit 1987 arbeitet Babel in zahlreichen Film- und Theater-Projekten von Achim Freyer mit und seit 1991 besteht eine enge Zusammenarbeit mit Alexeij Sagerer. Darüber hinaus ist Babel seit dieser Zeit musikalischer und technischer Assistent von Josef Anton Riedl [insbesondere bei den Gastspielen der MUSIK/FILM/DIA/LICHT-Galerie auf Festivals, u. a. in Athen, Berlin, Bonn, Bremen, Darmstadt, Dresden, Essen, Graz, Leipzig und Zagreb]. In Zusammenarbeit mit Michael Lentz entstanden Kompositionen aus Musik und Sprache. Babel ist als Performer und Komponist auf zahlreichen Festivals für zeitgenoessische Musik vertreten [Klang-Aktionen, Muenchen; Knitting Factory, New York; musica viva, Muenchen; sonambiente, Berlin; Donaueschinger Musiktage; Expo 2000, Hannover; Ultraschall-Festival, Berlin usw.]. 1996 erfolgte die Herstellung der ersten beiden zu Musikinstrumenten umfunktionierten Metallspinde, die seither eine wichtige Rolle in den Arbeiten von Zoro Babel spielen.
Dienstag, 29. September 2009, 20:30
Improvisierte Musik München
mit Nikolaus Richter de Vroe
10 JAHRE ICI ENSEMBLE:
ICI Ensemble:
David Jäger, SopranSax, TenorSax
Roger Jannotta, AltSax, Woodwinds
Markus Heinze, BaritonSax
Christofer Varner, Trombone
Leo Gmelch, Basstrombone,Tuba
Gidon Frischkorn, Viola
Johanna Varner, Cello
Gunnar Geisse, Laptop-Gitarre, Electronic
Georg Janker, Doublebass
Sunk Pöschl, Drums
ICI Forum e.V. in Kooperation mit Schwere Reiter Musik
Dachauerstrasse 114, Ecke Schwere Reiter
Eintritt 10.- Euro, erm. 7.- Euro
jeden letzten Dienstag im Monat
Nikolaus Richter de Vroe
Von 1978 -80 wirkte er in verschiedenen Kammermusik-, Improvisations- und
Experimentalensembles mit und initiierte 1982 die Gruendung des Ensembles für Neue Musik Berlin.
Seit Mitte der achtziger Jahre werden seine Orchester- und Kammermusikwerke bei saemtlichen
ARD-Rundfunkanstalten und namhaften Festivals für Neue Musik aufgefuehrt, u.a. beim Festival
d'Automne Paris, bei der Biennale Venedig, den Donaueschinger Musiktagen, dem Steirischen
Herbst Graz, den Wittener Tagen für Neue Kammermusik, der Biennale Berlin, den Berliner
Festwochen , bei "Klangaktionen Neue Musik" und musica viva in München.
Seit 1988 ist Nicolaus Richter de Vroe beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks engagiert.
1989 gruendete er das XSEMBLE München, welches u.a. zahlreiche Urauffuehrungen von Werken junger
Komponisten realisierte und auf vielen Festivals fuer Neue Musik auftrat. 1996 war er Mitinitiator der
Muenchener Gesellschaft für Neue Musik MGNM und war in den folgenden Jahren Gast bei Vortraegen und
Konzerten seiner Werke bei den Goetheinstituten Prag, Buenos Aires und Kyoto.
Schwere Reiter
Dienstag, 27. Oktober 2009, 20:30
Improvisierte Musik Muenchen
27. Oktober 2009 mit Roland Graeter
ICI Ensemble:
David Jaeger, SopranSax, TenorSax
Roger Jannotta, AltSax, Woodwinds
Markus Heinze, BaritonSax
Christofer Varner, Trombone
Leo Gmelch, Basstrombone,Tuba
Gidon Frischkorn, Viola
Johanna Varner, Cello
Gunnar Geisse, Laptop-Gitarre, Electronic
Georg Janker, Doublebass
Sunk Poeschl, Drums
ICI Forum e.V. in Kooperation mit Schwere Reiter Musik
Dachauerstrasse 114, Ecke Schwere Reiter
Eintritt 10.- Euro, erm. 7.- Euro
jeden letzten Dienstag im Monat
Roland Graeter
Schon waehrend seiner Jugend und dem Architekturstudium spielt Musik eine zentrale Rolle im Leben Graeters. Davon zeugen 14 Jahre Cellounterricht, intensives Selbststudium und Stimmbildung bei Dietburg Spohr und Stefanie Haas. Nach dem Diplom an der Universitaet Stuttgart beginnt Greater im Jahre 1980, sich konsequent mit Improvisation für Stimme und Cello auseinanderzusetzen.
Ab 1985 Soloauftritte in Europa und den USA. In Duos trat er mit unter anderem Rainer Buerck, Dietburg Spohr, Phil Minton und Jean-Marc Montera auf. Von 1998 bis Mitte 2008 lebt Roland Graeter in der Provence (Suedfrankreich) und realisiert dort aus dem Gemaeuer einer Bauernhausruine eine sensible Architektur aus Glas, Stahl und Naturstein als Begegnungsstaette für Musiker. Dort hatte er im September 2008 die Idee zum Projekt Musikmarathon 2011, den Graeter seither vorbereitet.
Das Zentrum Graeters musikalischer Arbeit ist die Idee des Duos mit sich selbst. Seine Musik schoepft aus dem Spiel zwischen Verzahnung und Unabhaengigkeit von Stimme und Cello. Für Graeter gibt es architektonischen oder intuitiven Zugang zu Musik.
Die architektonische Herangehensweise (Komposition, Konzepte) praegt sich wegen ihrer Reproduzierbarkeit besser ins kollektive Bewusstsein ein. Intuitive Musik dagegen ist für ihn ein wacher Rausch lautmalerischer Trance und endet im Vergessen, aber sie schafft auch, - wie im Bereich der Sprache die freie Rede - aus dem Moment heraus durchaus Struktur, Form und Sinn.
Schwere Reiter
Dienstag, 24.November 2009, 20:30
Improvisierte Musik Muenchen
mit Zoro Babel
ICI Ensemble:
David Jaeger, SopranSax, TenorSax
Roger Jannotta, AltSax, Woodwinds
Markus Heinze, BaritonSax
Christofer Varner, Trombone
Leo Gmelch, Basstrombone,Tuba
Gidon Frischkorn, Viola
Johanna Varner, Cello
Gunnar Geisse, Laptop-Gitarre, Electronic
Georg Janker, Doublebass
Sunk Poeschl, Drums
ICI Forum e.V. in Kooperation mit Schwere Reiter Musik
Dachauerstrasse 114, Ecke Schwere Reiter
Eintritt 10.- Euro, erm. 7.- Euro
jeden letzten Dienstag im Monat
Zoro Babel
Zoro Babel wurde 1967 in Peterskirchen, Oberbayern geboren. Zwischen 1975 und 1983 trat er mit der Gruppe Anima Musica auf und besuchte 1983/84 die Summer Sessions des Creative Music Studio in Woodstock, NY. Es folgten Konzerttourneen mit Markus und Simon Stockhausen und erste Arbeiten fuer das Theater [u.a. Landestheater Tübingen, Volksbühne Berlin]. 1988 gruendete er zusammen mit Markus und Simon Stockhausen die Gruppe Kairos, 1990 war er Mitbegruender der Gruppe Focus Pocus. Seit 1988 produziert Babel Filmmusiken, insbesondere zu Filmen von Monika Wibmer und Lisi Frischengruber. Seit 1987 arbeitet Babel in zahlreichen Film- und Theater-Projekten von Achim Freyer mit und seit 1991 besteht eine enge Zusammenarbeit mit Alexeij Sagerer. Darüber hinaus ist Babel seit dieser Zeit musikalischer und technischer Assistent von Josef Anton Riedl [insbesondere bei den Gastspielen der MUSIK/FILM/DIA/LICHT-Galerie auf Festivals, u. a. in Athen, Berlin, Bonn, Bremen, Darmstadt, Dresden, Essen, Graz, Leipzig und Zagreb]. In Zusammenarbeit mit Michael Lentz entstanden Kompositionen aus Musik und Sprache. Babel ist als Performer und Komponist auf zahlreichen Festivals für zeitgenoessische Musik vertreten [Klang-Aktionen, Muenchen; Knitting Factory, New York; musica viva, Muenchen; sonambiente, Berlin; Donaueschinger Musiktage; Expo 2000, Hannover; Ultraschall-Festival, Berlin usw.]. 1996 erfolgte die Herstellung der ersten beiden zu Musikinstrumenten umfunktionierten Metallspinde, die seither eine wichtige Rolle in den Arbeiten von Zoro Babel spielen.
Muffathalle
Sonntag, 20. Dezember 2009, 20:00
Composer in Dialogue 2009
mit William Parker
ICI Ensemble:
David Jaeger, SopranSax, TenorSax
Roger Jannotta, AltSax, Woodwinds
Markus Heinze, BaritonSax
Christofer Varner, Trombone
Leo Gmelch, Basstrombone,Tuba
Gidon Frischkorn, Viola
Johanna Varner, Cello
Gunnar Geisse, Laptop-Gitarre, Electronic
Georg Janker, Doublebass
Sunk Poeschl, Drums
Martin Wolfrum, Klavier
William Parker
Parker, der im Unterschied zu anderen Kontrabassisten seiner Generation keine schulische Ausbildung auf dem Instrument hat, nahm Unterricht bei Jimmy Garrison, Richard Davis und Wilbur Ware. Dabei ist er als jemand der regelmaeßig, auch jenseits von Solos, mit dem Bogen spielt, eine Ausnahme unter den Bassisten der Free-Jazz- und Improvisationsszene seiner Generation.
Parker, der bereits seit den fruehen 1970ern Musik macht, ist international seit Beginn der 1990er Jahre zunaechst vor allem in den Bands von Cecil Taylor aufgefallen. Er hat auch mit dem Quartett von David S. Ware und in verschiedenen Gruppen von Peter Broetzmann gespielt. Weiterhin ist er mit Matthew Shipp, Hamid Drake, Bill Dixon, Charles Gayle, Roscoe Mitchell, Butch Morris, Frank Lowe, Billy Bang, Fred Anderson, Derek Bailey, Tony Oxley, Rashied Ali, Sunny Murray, Rozanne Levine, Perry Robinson, Henry Grimes, Jeanne Lee, Ivo Perelman, DJ Spooky und Mat Maneri aufgetreten. Gemeinsam mit den Bassisten Barre Phillips, Tetsu Saitoh und Joëlle Léandre spielte er das Album "After You've Gone" zur Erinnerung an Peter Kowald ein. Das mit seinem regulaeren Quintett eingespielte Album Sound Unity wurde 2005 von Amazon.com als eines der "Top 100 Editor's Picks" gewaehlt.
Er ist Mitglied der Musikerkooperative "Other Dimensions in Music". Gemeinsam mit seiner Frau, der Taenzerin Patricia Nicholson, hat er das Vision-Festival in New York gegruendet und zum wichtigen Ereignis entwickelt.
Im Maerz 2007 ist Parkers Buch "who owns music?" in der Koelner Jazzedition buddy's knife erschienen. "who owns music?" versammelt seine politischen Gedanken, seine musiktheoretischen Aufsaetze und seine Gedichte.
Zusammen mit Roy Campbell, Joe McPhee und Warren Smith spielt er in dem Projekt "A Tribute to Albert Ayler".
ICI Forum e.V. in Kooperation mit Inititative Musik Berlin,
Muenchner Kulturreferat, Bayerischer Rundfunk und NEOS
Muffathalle München, Zellstraße 4 Eintritt 15.- Euro, erm. 7.- Euro
Dienstag, 29. Dezember 2009, 20:30
Improvisierte Musik Muenchen
mit Muenchens juengsten Improvisationskuenstlern
ICI Ensemble:
David Jaeger, SopranSax, TenorSax
Roger Jannotta, AltSax, Woodwinds
Markus Heinze, BaritonSax
Christofer Varner, Trombone
Leo Gmelch, Basstrombone,Tuba
Gidon Frischkorn, Viola
Johanna Varner, Cello
Gunnar Geisse, Laptop-Gitarre, Electronic
Georg Janker, Doublebass
Sunk Poeschl, Drums
ICI Forum e.V. in Kooperation mit Schwere Reiter Musik
Dachauerstrasse 114, Ecke Schwere Reiter
Eintritt 10.- Euro, erm. 7.- Euro
jeden letzten Dienstag im Monat
Rückblick
Dienstag, 28. Juli 2009, 20:30
Improvisierte Musik München
Konzertwerkstatt / sink-sank-sunk / Sunk Pöschl, mit dem ICI Ensemble / immer am letzen Dienstag im Monat: Jour Fixes der Improvisierten Musik in München mit wechselnden Gästen
Markus Heinze – Saxophone
David Jäger – Saxophone
Sunk Pöschl – Drums
ICI Forum e.V. in Kooperation mit Schwere Reiter Musik
Dachauerstrasse 114, Ecke Schwere Reiter
Eintritt 10.- Euro, erm. 7.- Euro
jeden letzten Dienstag im Monat
So, 12. Juli 2009 · 21:00 Uhr
Bayerisches Jazzweekend
Regensburg
Leerer Beutel-Saal
ICI ENSEMBLE MUNICH
Comprovisation, Experimentell
Auftritt merken
Das International Composers & Improvisers (ICI) -Ensemble aus München macht mit seiner kreativen Mischung aus Komposition und Improvisation jedes Konzert zu einem unkonventionellen, inspirierenden Klangerlebnis. Avancierte Formen des Jazz werden von echten Könnern ihres Fachs mal in Kollektiv-Phantasien, mal durch individuelle Schlaglichter für Menschen präsentiert, die mit offenen Ohren durchs Leben gehen, und Grenz-Überschreitungs-Erfahrungen genießen.
Kompositionen von Christofer Varner und Roger Jannotta
Besetzung: Christofer, Varner (tb), David Jäger (ss,ts), Roger Janotta (as,fl,cl), Stefan Schreiber (ts), Markus Heinze (bars,bcl), Johanna Varner (vlc), Gidon Frischkorn (Vla), Philip Frischkorn (p), Georg Janker (b), Sunk Pöschl (d)
Rückblick:
Dienstag, 30. Juni 09, 20:30 Uh
Schwere Reiter-Improvisierte Musik Muenchen
Dachauerstrasse 114, Ecke Schwere Reiter
Eintritt 10.- Euro, erm. 7.- Euro und Abendkasse
Wolken-Pop
Analog-Oper in Echtzeit
Wolken-Pop. Ein Worttheater voller Metaphern und Analogien. Ein Kinokokkü-Libretto, kongenial interpretiert und kollektiv improvisiert vom ICI Ensemble in großer Besetzung. Der Bogen spannt sich vom lyrisch-intimen Gesangssolo der portugiesischen Sängerin Mafalda de Lemos bis zum hämmernden Stakkato-Rhythmus der Dichtkunst Akkinikko Kinokokküs, meisterlich und gespenstisch einfühlsam rezitiert von Stefan Rutz. Die Musiker improvisieren zu Kinokokküs Lyrik und präsentieren die extrovertierte Ausdruckskraft des großen ICI Ensembles. In der Analog-Oper Wolken-Pop, die durch den Zufall bestimmt wird, verschmelzen so Musik, Wort und Gesang.
Martin Wolfrum – Konzept und Regier
Akkinikko Kinokokkü – Text
als Gäste:
Mafalda de Lemos – Stimme
Stefan Rutz – Sprache
Philipp Kolb – Trompete
ICI Ensemble:
David Jaeger, Sopran- und Tenorsaxophon
Stefan Schreiber, Saxophon
Markus Heinze, Baritonsaxophon
Roger Jannotta, Saxophone
Gidon Frischkorn, Viola
Johanna Varner, Cello
Georg Janker, Bass
Sunk Poeschl, Drums
Martin Wolfrum, Piano
Improvisierte Musik Muenchen im Schwere Reiter> ICI -20:30 Uhr, Improvisierte Musik Muenchen im Schwere Reiter
Dachauerstrasse 114, Ecke Schwere Reiter
Eintritt 10.- Euro, erm. 7.- Euro
jeden letzten Dienstag im Monat
27. Januar 2009 mit Werner Klausnitzer
24. Februar 2009 mit Norbert Stammberger
31. Maerz 2009 mit Ignaz Schick
28. April 2009 mit Kalle Laar
26. Mai 2009 mit Christoph Reiserer
30. Juni 2009 mit Mafalda de Lemos, Stefan Rutz
28. Juli 2009 mit Sunk Poeschl
29. September 2009 mit Nicolaus Richter de Vroe
27. Oktober 2009 mit Roland Graeter
24. November 2009 mit Zoro Babel
29. Dezember 2009 mit Muenchens juengsten Improvisationskuenstlern
Rueckblick:
Dienstag, 26. Mai 09, 20:30 Uhr
Christoph Reiserer, "cover versions"
Plattencover als Improvisationsinspiration
ICI Ensemble:
David Jaeger, Sopran- und Tenorsaxophon
Markus Heinze, Baritonsaxophon
Roger Jannotta, Saxophone
Leo Gmelch, Tuba und Bassposaune
Gidon Frischkorn, Viola
Johanna Varner, Cello
Gunnar Geisse, Laptop-Gitarre
Georg Janker, Bass
Sunk Poeschl, Drums
Dienstag, 28. April 09, 20:30 Uhr
Kalle Laar, Low- and Hightec Instruments
ICI Ensemble:
David Jäger, Sopran- und Tenorsaxophon
Markus Heinze, Baritonsaxophon
Gidon Frischkorn, Viola
Johanna Varner, Cello
Christofer Varner, Posaune
Gunnar Geisse, Laptop-Gitarre
Georg Janker, Bass
Sunk Pöschl, Drums
Dienstag, 31.März 09, 20:30 Uhr
Schwere Reiter
Improvisierte Musik München
Dachauerstraße 114, Ecke Schwere Reiter
Eintritt 10.- Euro, erm. 7.- Euro
Abendkasse
Es spielen:
Ignatz Schick, turntables
ICI Ensemble:
Sax: Roger Jannotta
Posaune: Christofer Varner
Viola: Gidon Frischkorn
Cello: Johanna Varner
Drums: Sunk Pöschl
Piano: Martin Wolfrum
Seit fünf Jahren arbeitet Ignaz Schick mit dem Plattenspieler als Instrument. Zuerst wollte er lediglich Geräuschmaterial ausloten, nun setzt er tonale Flächen aus rauschenden, körnigen, feinen Klängen. So testet er, wie sich Objekte in der Reibung auf Filz verhalten, je nach Verhältnis von Druck und Winkel. Es brauche Zeit, um herauszufinden, wie ein Material funktioniert, sagt Schick. Durch Filz ergebe sich eine hauchende Klangqualität. Mittlerweile habe er durch ständiges Üben und Ausprobieren den Punkt erreicht, an dem die angewandten Techniken verlässlich werden. Auch auf dem Saxofon, mit dem er konstruktivistische Rauschblöcke tonalem Material gegenüberstellt.
Inwieweit sich Klang ins Extrem führen lässt und wo der Konsens liegt, beschreibt Ignaz Schick in einer Materialsammlung, die er im Laufe des Jahres als Buch veröffentlichen möchte. Auf seiner Produktionsplattform namens Zangimusic, zu der auch sein Label Zarek gehört, plant und organisiert er Veranstaltungen. Wie das im Oktober 2009 erstmals stattfindende Turntable Festival in der alten Akademie der Künste in Berlin, zu dem er die wichtigsten Vertreter der experimentellen Plattenspieler-Improvisatoren einlädt.
24.2.09
ICI -20,30 Uhr, "Improvisierte Musik Muenchen" im Schwere Reiter mit Norbert Stammberger, Saxophon
ICI Ensemble:
Johanna Varner, Cello
Markus Heinze, Saxophon
Roger Jannotta, Saxophon, Floete, Klarinette
Christofer Varner, Posaune
Leo Gmelch, Tuba
Georg Janker, bass
martin Wolfrum, Piano
Sunk Poeschl, Drums
Dachauerstrasse 114, Ecke Schwere-Reiterstrasse
Eintritt 10.- ermaessigt 7.- Euro
7.2.09
20 Uhr "Internationale Begegnungen 2009" im G5, Gaertnerplatz 5,
Internationale Begegnungen 2009
7. Februar 2009
20 Uhr
G5 Ausstellungsraum München
Gärtnerplatz 5
U-Bahn Fraunhoferstraße
Eintritt 10 Euro, erm. 5 Euro
Abendkasse
MUSIK SPRACHE TEXT
eine deutsch-österreichische Koproduktion
Musik
ICI Ensemble und Gäste:
Johanna Varner, Musikkonzept und Cello
Ludwig Hahn, Violine
Bernhard Jestl, Violine
Tobi Weber, Viola
Christofer Varner, Muschel
Sprache
Inge Pedarnig
Gerd Lohmeyer
Text
Auszüge aus "Fassade" von Josef Pedarnig
"Das ICI Ensemble kultiviert die Kunst der Improvisation"
Ralf Dombrowski in der SZ:
Es geht um Raum, in dem sich Klang entfalten kann, um Energie, die
gelenkt und erlebt werden will, um Kommunikation, die mit kleinsten,
nonverbalen Signalen funktionieren muss. Freie Improvisation ist
daher vielen Musikern ein Rätsel, impliziert sie doch einerseits
grenzenlose Offenheit der Gestaltung, gehorcht aber auf der anderen
Seite einem Regelwerk, zu dessen Entschlüsselung viel Erfahrung gehört,
vor allem aber eine Persönlichkeit, die die eigenen Eitelkeiten
hintan stellt. Das Münchner ICI Ensemble ist daher in dieser
Hinsicht ein Glücksfall....
Fassade von Josef Pedarnig
"Die ruhige Nachtseite der Stadt. Das Unsichtbare liegt um die Ecke, das Sichtbare im Halbdunkel einer schütter mit Fensterspiegelungen durchsetzten Fassade. Zeitweise schlägt eine Autotüre an der nahen Tankstelle, schlägt einer eine, Taxis gleiten über den Asphalt und schieben wie in amerikanischen Krimis ihre Scheinwerfer durch die Straße."
Erscheinungsdatum Januar 2009, ISBN 978-3-00-026529-7
Rückschau:
25.11.08
"ICI -"Improvisierte Musik Muenchen" im Schwere Reiter-Pierre Favre "Internationale Begegnungen"
Pierre Favre
& ICI Ensemble
20:30 Uhr
Schwere Reiter
Dachauerstrasse 114 / Ecke Schwere-Reiter-Strasse,
Muenchen
Karten 10.- Euro, erm. 7.- Euro
Abendkasse
Eine Veranstaltung des ICI forum e.V. in Kooperation mit Schwere Reiter.
Mit Unterstuetzung des Kulturreferates der Landeshauptstadt Muenchen.
Improvisierte Musik Muenchen
Pierre Favre
Pierre Favre wurde im Schweizer Jura, in Le Locle, geboren und begann im Alter von 15 Jahren als Autodidakt Schlagzeug zu spielen. Mit 17 trat er bereits als Berufsmusiker auf. Obwohl sein erster Kontakt mit der Jazzmusik der Be-Bop war, spielte er später in verschiedenen aelteren Stilarten wie New-Orleans und Dixieland.
Gegen Ende der 60er Jahre entwickelte Pierre eine neue melodioese Konzeption der Perkussion. Rund um das konventionelle Schlagzeug veraenderte sich sein Instrument. Es wurde zu einem selbststaendigen und sich selbst genuegenden Klangkoerper, dem er in Solokonzerten orchestrale Dimensionen entlockt.
Zu Beginn der siebziger Jahre schlug Pierre jedoch den Weg ein, der ihn fuer seine Originalitaet bekannt machen sollte. Ohne sich dessen bewusst zu werden, nahm er immer mehr von der orchestralen Gesamtheit in sein Spiel auf. Er tritt oft als Soloperkussionist auf, und schon lange sind sich die Kritiker ueber die aussergewoehnliche Qualitaet dieser Solos einig. In Favres Solokunst steckt nichts von jener demonstrativen Virtuositaet, mit der die Grossen des Schlagzeugs brillant ihren Stil und ihre Begleittechniken vorfuehren. Ganz im Gegenteil findet sich bei Favre von Anfang an eine persoenliche musikalische Vision: die Vision des perkussiven Klangs und darueber hinaus einer orchestralen Perkussion im selben Sinn, wie eine Sonate fuer Piano zu verstehen ist. Die Chinesen schliesslich, deren kollektives Gedaechtnis eine viele tausend Jahre alte Kultur ausserordentlicher Kontinuitaet umfasst, lassen sich da nicht taeuschen: Sie spielen wie unsere alten Meister, war da unter ihnen zu hoeren.
Seine Solokonzerte fuehren ihn in die ganze Welt. Er hat mit Musikern aus Afrika, Indien, China, Korea und Brasilien gespielt. Favre bleibt jedoch mit der europaeischen Musik sehr verbunden. Pierre Favre widmet sich ausserdem der Komposition. Er hat für eigene Projekte, Sinfonieorchester, Ensembles der neuen Musik sowie fuer das Theater und Taenzer komponiert und leitet Kurse mit dem Rhythmus als Hauptthema.
ICI Ensemble
"Das ICI Ensemble kultiviert die Kunst der Improvisation"
Ralf Dombrowski am 31.7.08 in der Sueddeutschen ueber die Reihe Improvisierte Musik Muenchen im Schwere Reiter
Es geht um Raum, in dem sich Klang entfalten kann, um Energie, die gelenkt und erlebt werden will, um Kommunikation, die mit kleinsten, nonverbalen Signalen funktionieren muss. Freie Improvisation ist daher vielen Musikern ein Raetsel, impliziert sie doch einerseits grenzenlose Offenheit der Gestaltung, gehorcht aber auf der anderen einem Regelwerk, zu dessen Entschluesselung viel Erfahrung gehoert, vor allem aber eine Persoenlichkeit, die die eigenen Eitelkeiten hintan stellt. Das Muenchner ICI Ensemble ist daher in mancher Hinsicht ein Gluecksfall. Es verfuegt ueber einen grossen Pool gleichgesinnter Musiker, die sich dieser Arbeitsweise bewusst sind und sie zu ihrer eigenen Norm erklaert haben. Es beweist bereits seit den 90er Jahren Durchhaltevermoegen, trotz in der Regel karger Honorare immer neue Experimente zu wagen. Und es hat seit einem halben Jahr im Schwere Reiter einen Ort, wo es jeweils am letzten Dienstag im Monat zum konzertanten Treffen einlaedt.
...und Harry Lachner ueber das ICI Ensemble:
Niemand erwartet, dass Muenchen leuchtet...Man ist ja schon mit einem Lebenszeichen zufrieden. Und das liefert das ICI Ensemble in bemerkenswerter Weise: als Durchsetzungskraft des Widerstaendigen, als eine Neueroeffnung eines Spielfeldes fuer die unangepasste, kreative Phantasie. Die Zeiten sind lange schon vorbeit, da grosse Ensembles ueber einen langen Zeitraum hinweg finanziell abgesichert arbeiten konnten. Sie funktionieren heute nur als "offenes Konzept", als punktuell auftauchende Formationen mit staendig wechselnden Mitgliedern. Manchen, wie Barry Guy's London Jazz Composers Orchestra oder Alexander von Schlippenbachs Globe Unity gelingt dennoch eine kontinuierliche Arbeit ueber die Jahre hinweg. Das Muenchner ICI Ensemble uebertrifft diese beiden Gross-Ensembles aber an Flexibilitaet und musikalischer Vielfalt. Das ist natuerlich dem Konzept geschuldet: denn das Spektrum der Gaeste, die zu den Internationalen Begegnungen oder als Impulsgeber fuer das Gross-Ensemble eingeladen werden, reicht von Vinko Globokar ueber Phil Durrant bis zur Komponistin Olga Neuwirth.